Martin Andree hat eine technische Expertise über den Zustand unserer digitalen Medienwelt entwickelt wie kaum ein anderer, weil er nicht blosse Theorien entwickelt, sondern die Internetnutzung vermessen hat - buchstäblich den ganzen Internetverkehr in Deutschland gemessen und ausgewertet hat.
Deutschlandfunk
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Sechs Jahre nach dem „Atlas der digitalen Welt“ liefert der Kölner Wissenschaftler, der sich als einer der profiliertesten deutschsprachigen Kritiker von Big Tech bewährt hat, die Fortschreibung. Dafür hat Martin Andree die Datenbasis seiner Ausführungen noch einmal verstärkt. Wer wie viel Zeit wo verbringt, welche Rolle Big-Tech-Plattformen dabei spielen und wie sich unabhängige Anbieter dagegen behaupten – all das arbeitet Andree mit viel Liebe zum Datendetail heraus.
Handelsblatt
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Martin Andree zeigt, dass die digitale Marktkonzentration noch deutlich höher ist, als gemeinhin angenommen wird. Wenn man nämlich nicht nur die Reichweiten betrachtet, sondern auch die Nutzungszeit – denn die ist die entscheidende Währung digitaler Medien. Dass Andree diese Daten beschaffen konnte, ist ein großes Glück, denn derlei granulare Einblicke sind schwer zu erhalten.
Süddeutsche Zeitung
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Mehr Ungleichheit geht kaum. Eine neue Studie zur Nutzung digitaler Medien zeigt: An der Dominanz von Big Tech hat sich nichts geändert.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
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Der Kölner Martin Andree ist nicht der einzige, dem die digitale Übermacht der Tech Konzerne nicht passt – aber er ist einer der mächtigsten Streiter gegen die bestehenden Verhältnisse. Dass es nicht einfach nur ein Gefühl ist, das zeigt der Autor von Bestsellern wie „Big Tech muss weg“ und „Krieg der Medien“ mit seinem neuen Buch „Vermessung der digitalen Welt“.
WDR
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Wem gehört das Internet? Der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree legt in seinem Buch „Vermessung der digitalen Welt“ alarmierende Daten vor. Die Zahlen seien für die Demokratie katastrophal, sagt Medienwissenschaftsprofessor Martin Andree, denn diese lebe von Medienvielfalt.
SWR
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Mit „Vermessung der digitalen Welt“ legt Martin Andree ein Kompakthandbuch vor, das den Anspruch formuliert, digitale Mediennutzung nicht über Einzelstatistiken, sondern über einen zusammenhängenden Referenzrahmen zu erklären. Der größte Vorzug des Buches liegt in diesem methodischen Ansatz. Es geht nicht um Selbstauskünfte von Nutzer, sondern um gemessenes Verhalten über digitale Angebote, Aktivitäten und Endgeräte hinweg. Damit bietet der Band eine belastbarere Grundlage für Debatten, die sonst häufig von Plattformzahlen, Reichweitenlogiken oder punktuellen Marktstudien geprägt sind.
Internet World Austria
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Martin Andree ist wieder ganz tief eingetaucht. Zum zweiten Mal legt der Kölner Medienwissenschaftler eine umfangreiche Analyse der Nutzung digitaler Angebote in Deutschland vor. Die Ergebnisse sind in seinem neuen Buch „Vermessung der digitalen Welt“ zu lesen. Der umfangreiche Datensatz liefert wertvolle Erkenntnisse quer durch die gesamte Landschaft des Internets.
HORIZONT
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Andrees Ansatz ist die Realnutzungsmessung. In seiner Stichprobe befanden sich 8.000 repräsentativ ausgewählte Personen. Das überzeugt und erscheint sinnvoller als die Angabe von Reichweiten. In seiner prägnanten Studie stellt Andree die verschiedenen Nutzungen vor, denen Menschen in der digitalen Welt nachgehen. Alles in allem ist Andrees Studie eine spannende Momentaufnahme und eine sinnvolle Fortschreibung seines „Atlas der digitalen Welt“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Wie weit die allgemeine Konzentration fortgeschritten ist, belegt der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree in seiner jüngsten Vermessung der digitalen Welt. Das einstmals dezentral angelegte Internet gleicht inzwischen einer Landkarte mit wenigen Ballungszentren: Google steuert den Zugang zum Wissen, Meta die sozialen Beziehungen, Amazon den Konsum. Aus Millionen gleichberechtigter Angebote ist ein Oligopol erwachsen.
taz
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Martin Andree vermisst die digitale Welt neu: Nicht Reichweiten, sondern die Nutzungszeit ist entscheidend. Das verändert den Blick auf das Internet. Seine sogenannte Realnutzungsmessung zeichnet ein deutlich anderes Bild des Internets als die üblichen Reichweitenstudien. Das Ergebnis fällt drastisch aus: Zwar erreichen 44 Anbieter in Deutschland jeweils mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Bei der aggregierten Nutzungsdauer bleibt jedoch nur etwa ein Dutzend Plattformen übrig. Danach bricht der digitale Traffic nahezu vollständig ab.
Telepolis
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Heute bündeln die digitalen Medien mehr Aufmerksamkeit als alle Printmedien, Fernseh- und Radiosender zusammengenommen. Unser Leben wird digitaler, und es gibt Millionen von digitalen Angeboten, Webseiten, Plattformen, Apps. Aber wo halten sich die Leute eigentlich auf? Welchen Aktivitäten gehen sie in der digitalen Welt nach? Wie groß ist die Rolle der Big-Tech-Angebote – und wie schlagen sich die unabhängigen Anbieter im Netz?
Die Vermessung des Internets gibt Aufschluss – auf einzigartige Weise übersichtlich, kompakt und zugleich präzise.
Sechs Jahre nach Veröffentlichung des wegbereitenden »Atlas der digitalen Welt« gibt es nun neue auf Grundlage von Realnutzungsmessungen erstellte, ausschließlich hier zugängliche und ausgewertete Daten. Sie werden überrascht sein, wie das Internet in Wirklichkeit aussieht.
Interview zum Thema im ZDF heute journal
Seit dem Erscheinen des "Atlas der digitalen Welt" (2020, Datenbasis 2018/2019) haben wir keine zusammenhängende Darstellung der Nutzung digitaler Angebote. Diese Lücke schließt das neue Kompakthandbuch – auf Grundlage belastbarer wissenschaftlicher Daten.
Jeder, der sich in irgendeiner Form mit digitalen Medien beschäftigt, lebt in einer paradoxen Welt: Denn zu keinem Feld existieren mehr Daten, Informationen und Statistiken. Aber zugleich handelt es sich stets um isolierte, winzige Partikel und Fragmente, die sich nicht integrieren lassen. Das Problem ist: Wir verstehen die Zusammenhänge nicht. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Dagegen bräuchten wir eine zusammenhängende, ganzheitliche Darstellung digitaler Medien auf Grundlage ein und derselben Datenbasis – die auch die Nutzungszusammenhänge der verschiedenen Endgerätekategorien berücksichtigt (Desk- bzw Laptop, Smartphone, Tablet).
Die Vermessung der digitalen Welt liefert einen allgemeinen Referenzrahmen, der alle unterschiedlichen digitalen Angebote (z. B. Instagram, WhatsApp, Google etc.), Aktivitäten (z. B. Konsum von Content, Shopping, Search, Social Media, etc.), die verschiedenen Endgerätekategorien (Desktop, Mobil) und die unterschiedlichen Nutzerprofile in einer 360° Darstellung abbildet.
Diese Darstellung wurde ermöglicht durch die Auswertung eines Datensatzes aus dem GfK CrossMedia Link Panels, welches die reale Mediennutzung von 8.000 Personen in Deutschland erfasst (es handelt sich hier also nicht um Ergebnisse von Befragungen, sondern um echtes Nutzungsverhalten).
Diese Daten werden der Öffentlichkeit hier erstmals zugänglich gemacht. Die Zusammenhänge werden übersichtlich aufbereitet und durch anschauliche Infografiken illustriert, so dass die Inhalte für jedermann verständlich und zugänglich sind.
Die Auswertung dieser Daten liefert weitgehende neue Erkenntnisse und auch verblüffende Entdeckungen – hier seien nur einige wenige Beispiele genannt:
Insgesamt zeigen fast alle Analysen, dass die marktüblichen Betrachtungen nach Reichweiten irreführend sind. Entscheidend ist die Berücksichtigung der Nutzungsdauer, die hier erneut systematisch gemessen und publiziert wird.
Nur diese hier gemessene reale Nutzungsdauer kann die „Stickiness“ der verschiedenen digitalen Angebote ermitteln.
Die Vermessung der digitalen Welt liefert wichtige empirische Beiträge zu aktuellen Debatten, wie etwa
Die Problematik der genannten Debatten besteht meist darin, dass diese oft auf Grundlage unzureichender Fakten und Daten geführt werden. Dazu ein Beispiel: Wie kann man die Frage nach der Übermacht der großen Digitalkonzerne rational beurteilen, wenn keine genauen Erkenntnisse über das exakte Ausmaß dieser Konzentration vorliegen?
Die Vermessung der digitalen Welt soll hier eine neue 360°-Orientierung durch eine umfangreiche, wissenschaftlich abgesicherte Datensammlung liefern. Zugleich versteht sich diese Publikation nur als ein weiterer Schritt, der Öffentlichkeit einen solchen Referenzrahmen zur Verfügung zu stellen. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig weitere Akteure aus der digitalen Welt für solche Grundlagenstudien anonymisierte und aggregierte Daten zur Verfügung stellen werden, um die Präzision der Beobachtungen und Messungen noch weiter im Sinne des öffentlichen Interesses zu verbessern.
Zu den verschiedenen Aspekten, die in diesem Buch behandelt werden, existieren flankierende Forschungsprojekte, Studien, Vorarbeiten und Publikationen aus den letzten Jahren. Die vertiefenden Arbeiten und Analysen sind über die Links hier zugänglich.
Bei Interesse auch an Interviews, Gastbeiträgen etc. wenden Sie sich gern an Campus Verlag, Amelie May
A.May@beltz.de
Tel: +49 (6201) 6007 435